Nicht nach Defiziten fragen – Talente entdecken!

Lie­be Kie­le­rin­nen und Kieler,

Ges­tern beim Armuts­fo­rum Kiel wur­de eines klar: Wir müs­sen die Debat­te umdre­hen! Statt über Defi­zi­te zu reden, soll­ten wir Talen­te in den Mit­tel­punkt stel­len – denn jeder Mensch hat Stär­ken, die nur dar­auf war­ten, ent­deckt zu werden.

Mein Vater – ein Beispiel für Chancen durch Stärken

Ich habe von mei­nem Vater erzählt: Volks­schu­le, vie­le Absa­gen – und dann der „Stär­ken­par­cours“ im Mari­ne­ar­se­nal, der ihm die Chan­ce gab, sei­ne Fähig­kei­ten zu bewei­sen. Das zeigt: Es kommt nicht nur auf Papie­re an, son­dern dar­auf, was Men­schen wirk­lich können!

Drei Schritte für mehr Chancengerechtigkeit

Wie kön­nen wir das in Kiel umsetzen? 

  • Blick­win­kel ändern – Sehen, was Men­schen kön­nen, nicht was ihnen fehlt.
  • Talent­scouts eta­blie­ren – Men­schen fin­den, ein­bin­den und gezielt fördern.
  • Brü­cken bau­en – Aus­bil­dung ermög­li­chen und gleich­zei­tig Schul­ab­schlüs­se nach­ho­len lassen.

Talent-Scouting als Standard in Kiel

Lasst uns Stär­ken­ori­en­tie­rung und Talent­för­de­rung fest in Bil­dung und Sozi­al­ar­beit ver­an­kern! Ech­te Auf­stiegs­chan­cen ent­ste­hen dort, wo wir Poten­zia­le erken­nen und för­dern – nicht wo wir Men­schen in Schub­la­den stecken.

Kiel kann Vor­rei­ter sein – für eine Stadt, die Talen­te sieht und Chan­cen schafft!

Euer Ulf Daude